Dr. Mario Daniels
DAAD-Fachlektor

Duitsland Instituut Amsterdam
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Mario Daniels ist der DAAD-Fachlektor des Duitsland Instituut Amsterdam. Er ist Historiker mit Schwerpunkt auf der Wissenschafts- und Technikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Daniels hat an der Universität Tübingen promoviert, war Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hannover, Visiting Fellow am German Historical Institute in Washington, D.C. und von 2015 bis 2020 DAAD Visiting Professor an der Georgetown University in Washington, D.C. Als Fachlektor leitet Daniels das Programm des DIA Graduiertenkollegs. Er unterrichtet auch den Master Duitslandstudies an der UvA. 

Daniels widmet sich seit Jahren der Erforschung von staatlichen Beschränkungen von internationalen Technologietransfers. Kürzlich hat er zusammen mit John Krige ein Buchmanuskript für die University of Chicago Press abgeschlossen, das die Geschichte des US-amerikanischen Exportkontrollsystems vom Ersten Weltkrieg bis zu den gegenwärtigen Konflikten um Technologieexporte zwischen den USA und China analysiert. Ein weiteres Buchprojekt ist eine Geschichte der Wirtschaftsspionage im 20. Jahrhundert im deutsch-amerikanischen Vergleich.

  • Mit John Krige. Knowledge Regulation and National Security in Postwar America (unter Vertrag mit University of Chicago Press).
  • Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Institutionalisierungsprozesse und Entwicklung des Personenverbandes an der Universität Tübingen 1918-1964. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2009.

 

  • „Japanese Industrial Espionage, Foreign Direct Investment, and the Decline of the U.S. ‚Industrial Base’ in the 1980s.“ Bulletin of the German Historical Institute 63 (2018), 45-66.
  • Mit Susanne Michl. „Strukturwandel unter ideologischen Vorzeichen. Wissenschafts- und Personalpolitik an der Universität Tübingen 1933-1945.“ In: Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, hg. von Urban Wiesing Klaus-Rainer Brintzinger, Bernd Grün, Horst Junginger und Susanne Michl. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2010, 13-73.
  • „Auslandkunde an der Universität Tübingen 1918-1945.“ In: Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, hg. von Urban Wiesing, Klaus-Rainer Brintzinger, Bernd Grün, Horst Junginger und Susanne Michl. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2010, 351-384.
  • „Restricting the Transnational Movement of ‚Knowledgeable Bodies’: The Interplay of U.S. Visa Restrictions and Export Controls in the Cold War.“ In: How Knowledge Moves: Writing the Transnational History of Science and Technology, hg. von John Krige. Chicago: University of Chicago Press, 2019, 35-61.
  • „Controlling Knowledge, Controlling People: Travel Restrictions of U.S. Scientists and National Security.“ Diplomatic History 43:1 (2019), 57-82.
  • Mit John Krige. „Beyond the Reach of Regulation? ‚Basic’ and ‚Applied’ Research in Early Cold War America.“ Technology and Culture 59 (2018), 226-250.
  • „Brain Drain, innerwestliche Weltmarktkonkurrenz und nationale Sicherheit. Die Kampagne der westdeutschen Chemieindustrie gegen Wissenstransfers in die USA in den 1950er Jahren.“ Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 64:3 (2016), 1-25.
  • „‚Wirtschaftlicher Landesverrat’ im ‚Wirtschaftskampf gegen Deutschland’. Die deutsche Chemieindustrie und die Bekämpfung ausländischer Industriespionage in den 1920er Jahren.“ Historische Zeitschrift 299:2 (2015), 352-383.
  •  „Von ‚Paperclip’ zu CoCom. Die Herausbildung einer neuen US-Technologie- und Wissenspolitik in der Frühzeit des Kalten Krieges (1941-1951).“ Technikgeschichte 80 (2013): 209-223.

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