Frühstücksei Woche 46: Der Nazi-Schatz

Frühstücksei - 12 november 2013

In der verdreckten Wohnung eines 74-jährigen Münchners, Sohn eines Kunsthändlers während des Dritten Reichs, wurde vor kurzem ein gewaltiger Kunstschatz gefunden. Die Sammlung aus Nazi-Raubgut soll eine Milliarde Euro wert sein und mehr als 1.400 Gemälde umfassen.

Frühstücksei Woche 46: Der Nazi-Schatz © © Flickr.com/Cea

Sensationeller Kunstfund

Seht Euch den Film an und beantwortet die folgenden W-Fragen:
-    Wie heißt der Münchner, in dessen Wohnung die Gemälde gefunden wurden?
-    Welche Maler werden in diesem Film genannt?
-    Wann wurde der Schatz gefunden?
-    Um wie viele Bilder geht es?
-    Woher kommen die Bilder?
-    Warum wurde der Fund wohl so lange geheimgehalten?

‚Entartete Kunst‘

Die Gemälde in dieser Sammlung galten unter den Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 als ‚entartete Kunst‘ (=ontaarde, gedegenereerde kunst). Ein Beispiel eines solchen Bildes, ein Selbstporträt des deutschen Malers Max Beckmann, seht Ihr oben. Warum, meint Ihr, bezeichneten die Nazis so ein Bild als ‚entartete Kunst‘?

Raubkunst

Viele Bilder stammen aus Museen, gehören inzwischen aber rechtmäßig dem Sohn des Sammlers Gurlitt. Einige waren aber im Privatbesitz jüdischer Familien und wurden während des Dritten Reichs beschlagnahmt, geraubt oder für einen Spottpreis verkauft. Was ist Eure Meinung? Haben die Erben dieser Familien recht auf Rückgabe ihrer Malereien? Müssen alle Objekte, die in Kriegen geraubt oder ohne Zustimmung mitgenommen wurden (z.B. auch viele archäologische Funde), ihren Ursprungsländern zurückgegeben werden?

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